Der Umgang mit Robotern gehört auf den Lehrplan

Der Umgang mit Robotern gehört auf den Lehrplan

Geposted von Tinkerbots Team am

Der Zahl der Roboter, die in der Arbeitswelt zum Einsatz kommen, ist weiterhin rasant ansteigend. Skeptiker sehen in dieser Entwicklung eine Bedrohung für sämtliche menschlichen Arbeitskräfte. Wer genauer hinsieht, erkennt jedoch schnell, dass nur bei einer Handvoll Jobs der Mensch durch einen effizienteren Roboter ersetzt wird. In vielen Fällen gibt es stattdessen eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Damit diese Zusammenarbeit auch erfolgreich verläuft, muss die Ausbildung zukünftiger Arbeitskräfte an die neue Entwicklung angepasst werden. Auszubildende und Berufseinsteiger sollten bereits früh lernen, wie sie mit Robotern zusammenarbeiten.

Robotik, Mechanik und Informatik sind Berufsfelder der Zukunft. Hier sind Roboter in Studiengängen wie Automatisierungstechnik und Elektrotechnik, sowie in einigen Ausbildungsberufen, bereits heute ein integraler Bestandteil. Diejenigen, die die Roboter von Morgen entwickeln und bauen, erhalten also heute schon eine Ausbildung, die den Herausforderungen der Zukunft angemessen ist. Doch was ist mit den Menschen, die die Maschinen bedienen müssen und mit ihnen zusammenarbeiten?

Nachwuchskräfte in der Pflege, Logistik und anderen Bereichen sollten ebenfalls im Umgang mit Robotern ausgebildet werden. Es ist dringend erforderlich, dass Lehrinhalte angepasst werden und Digitalisierung und Robotertechnik Teil der Lehrpläne werden. Schließlich setzen viele Arbeitgeber bereits heute voraus, dass ihre Mitarbeiter mit neuen Technologien umgehen können. Soll ein Altenpfleger beispielsweise mit einem modernen Pflegeroboter zusammenarbeiten, muss er auch wissen, die Maschine bedient wird und im besten Fall hat er das Verständnis dafür bereits in der Ausbildung oder sogar in der Schule mit auf den Weg bekommen. Mit der ständig voranschreitenden technischen Entwicklung müssen die Lehrinhalte allerdings auch regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Bildungseinrichtungen stehen also vor einer großen Herausforderung. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) macht sich bereits für eine solche branchenübergreifende Diskussion über neue Inhalte in den Ausbildungen stark.

Wenn die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine in den verschiedenen Arbeitsbereichen in Zukunft klappen soll, muss also ein Umdenken stattfinden. Je früher Wissen über Roboter und die digitalisierte Arbeitswelt vermittelt wird, desto besser. Hier sind jedoch nicht nur die Universitäten, Ausbildungsbetriebe und Schulen gefordert. Die Eingewöhnung an ein Leben mit Robotern kann bereits im Kindesalter geschehen. Mit Tinkerbots können beispielsweise Kinder ab 6 Jahren erste Einblicke in die Robotik und Mechanik erhalten.


← Älterer Post Neuerer Post →


Hinterlassen Sie einen Kommentar