5 Gründe, warum MINT-Fächer cool sind

5 Gründe, warum MINT-Fächer cool sind

Geposted von Tinkerbots Team am

„Heute reden wir über den Stromkreis. Bitte zeichnet die Skizze von der Tafel ab und lest den Text auf Seite 45 in eurem Arbeitsbuch.“ So oder ähnlich klang es lange Zeit im Physikunterricht an deutschen Schulen. Doch in den vergangenen Jahren hat bei den Lehrern ein Umdenken stattgefunden. Eine neue Generation von Lehrern hat mehr Hands-on-Mentalität in die Klassenzimmer gebracht, die den Unterricht erheblich auffrischen. Denn Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind eigentlich ziemlich cool.

Leider sind diese Schulfächer bei den Mädchen und Jungen einfach nicht sehr beliebt und auch MINT-Studienfächer und Ausbildungen haben nicht den Zulauf, der eigentlich benötigt wird, um die entsprechenden Jobs später zu besetzen. Ein Hauptgrund dafür ist, dass MINT-Fächer leider immer noch ein langweiliges Image haben und die Schüler Physik, Chemie und Co. einfach für uncool halten. Dabei kann man im MINT-Unterricht jede Menge Spaß beim Lernen haben und dabei den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere legen. Hier sind 5 Gründe, warum MINT-Fächer cool sind!

1. Praxisbezogenes Lernen

Abgesehen vom Sport-Unterricht folgen die meisten Schulfächer demselben Prinzip: Schüler sitzen an ihren Tischen, lesen in Büchern, hören zu und melden sich, um das Unterrichtsthema voranzubringen. MINT-Fächer bieten dagegen in der Regel ein praxisbezogenes sowie spielerisches Lernen. Seien es Experimente im Chemie-Unterricht, Roboter Bauen und Programmieren im Informatik-Unterricht oder Tiere live erleben in Biologie – hier lernen Schüler nichts nur etwas Wichtiges, sie können es auch gleich selbst austesten.

2. Eine großartige Karriere wartet

Wer sich in der Schule und später in der Ausbildung oder dem Studium für den MINT-Bereich entscheidet, hat sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Einigen Prognosen zufolge werden bis zum Jahr 2020 rund 1,4 Millionen Fachkräfte in diesem Bereich fehlen. Zudem gibt es in MINT-Berufen häufiger unbefristete Arbeitsverträge als im bundesweiten Durchschnitt. Ein weiterer Grund, sich bereits in der Schule intensiver mit MINT-Fächern zu beschäftigen, ist das vergleichsweise gute Gehalt, welches Arbeitnehmer in MINT-Berufen verdienen. Je nach Fachrichtung liegt das Einstiegsgehalt in Deutschland bei rund 50.000 Euro.

3. Vielfältiges Lernen

Obwohl wir von einem MINT-Bereich reden, besteht er aus einer Vielzahl von Fachbereichen, die es Schülern und Studenten erlauben, ihre Interessen zu verfolgen. Wer sich beispielsweise für Technik begeistert, hat an der Universität die Wahl zwischen Programmieren, Videospiel-Design und vielen anderen Fächern, die alle zu MINT zählen.

4. Stars lieben MINT

Dass MINT ziemlich cool ist, beweisen auch einige Stars, die mit ihrer Arbeit zu echten Sprachrohren für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik geworden sind. Black Eyed Peas-Frontmann will.i.am hat beispielsweise eine TV-Sendung produziert, in der er Kinder animiert, sich mit MINT-Themen zu beschäftigen. Eine der beliebtesten Serien im TV ist aktuell „The Big Bang Theory“ um die beiden sympathischen Nerds Sheldon Cooper und Leonard Hofstadter. Dank den Hauptdarstellern Jim Parsons und Johnny Galecki ist Physik endlich cool.

5. Man kann die Welt verändern

Welches Kind träumt nicht davon, einmal die Welt zu verändern? Wer bereits in der Schule Spaß an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik hat und später einen MINT-Beruf ergreift, hat tatsächlich die Möglichkeit, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Sei es in der Pharmaforschung, in der Heilmittel für Krankheiten gefunden werden oder etwa als Ingenieur, der mit einer bahnbrechenden Erfindung das Leben der Menschen verbessert.

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