Kindergarten für Roboter

Kindergarten für Roboter

Geposted von Tinkerbots Team am

Bildung ist eines der wichtigsten Güter, die der Mensch hat. Die Vereinten Nationen und andere Organisationen setzen sich deshalb seit Jahrzehnten dafür ein, jedem Kind den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Ebenso wie Menschen in jungen Jahren eine Ausbildung benötigen, müssen auch Roboter mit Informationen gefüttert werden. Einige Modelle müssen einfach nur richtig programmiert werden, um das nötige Wissen zur Ausführung ihrer Aufgaben zu erlangen. Doch es gibt auch Roboter, wie etwa Modelle mit einer künstlichen Intelligenz (AI), die Hilfe von Menschen benötigen, um ihre Aufgaben besser erledigen zu können.

Roboter nehmen uns bereits heute viele Aufgaben ab. Wie Experten voraussagen, sollen sie in den kommenden Jahrzehnten aber eine noch wesentlich größere Rolle in unserem Leben spielen. So könnten schon bald Service-Roboter das Frühstück zubereiten, uns währenddessen an die Termine des Tages erinnern und anschließend die Wohnung putzen. Doch um das Zusammenleben von Mensch und Roboter so harmonisch wie möglich zu gestalten, müssen die Maschinen zunächst noch viel lernen. In einer Art Kindergarten für Roboter versuchen Ingenieure und Robotik-Experten bereits heute den Maschinen beizubringen, wie sie sich gegenüber Menschen verhalten müssen. So lernen Roboter etwa im Fachbereich Maschinenbau an der Universität von British Columbia (UBC) in Kanada, wie sie Teilen und sich allein in einem Raum zurechtfinden.

Interaktion zwischen Mensch und Roboter

Elizabeth Croft, Professorin für Maschinenbau an der UBC und so etwas wie die Robo-Kindergarten-Chefin erklärt in einem Interview mit der Plattform Robohub, warum die Interaktion zwischen Mensch und Roboter so wichtig ist: „Da Roboter mehr und mehr zu einem Teil unseres Lebens werden, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie sind die Regeln des Spiels? Was dürfen Roboter tun und was nicht? Roboter werden Fähigkeiten haben, die wir nicht haben und wir müssen definieren, was sie mit dieser Kapazität tun dürfen“.

Die richtige Erziehung von Robotern ist ein wichtiges Thema für die Zukunft, doch die Roboter von Tinkerbots musst du nicht erst in den Kindergarten schicken, damit sie dir gute Dienste leisten. Du kannst ihnen stattdessen in kürzester Zeit selbst beibringen, was sie zu tun haben. Einfach die „Aufnahme und Playback“-Funktion des Powerbrains verwenden und dem Roboter bestimmte Bewegungen vormachen. Dein Tinkerbot merkt sich, was du ihm gerade gezeigt hast und wiederholt es. Die totale Kontrolle über deinen Roboter hast du ebenfalls mit der App-Steuerung. Hier kannst du dein Smartphone nutzen, um den Tinkerbot so zu bewegen wie du es möchtest.

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